Die Ausstellung „Do Ut Des“

DO UT DES präsentiert und vernetzt 14 beispielhafte Projekte aus 11 Ländern auf 3 Kontinenten. Das Anliegen vom veranstaltenden Verein SONED (southern networks for environment and development) ist es, mit der Ausstellung die Menschen zu informieren, sensibilisieren und zum aktiv werden zu motivieren.

Während alle ratlos über Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft reden, soll die Ausstellung den Blick auf hoffnungsvolle Ansätze lenken. Gezeigt werden nachhaltige Projektbeispiele gerade auch aus jenen Ländern, die ansonsten oft nur im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte benannt werden.

 

Ziele

Sinnstiftend wirken

Was hat entwicklungspolitische Arbeit mit dem eigenen Problem- und Erfahrungshorizont zu tun? Wie können Erfahrungen und methodische Ansätze der solidarischen und partizipativen Entwicklungszusammenarbeit hier zum Beispiel für Strategien einer „Energie- und Klimawende von unten“ genutzt werden? Wieso sind erfolgreiche Empowerment-Ansätze angesichts der globalen Herausforderung einer Anpassung an den Klimawandel wichtig?

Aktivierend wirken

Ein Anspruch des Projektes ist es auch, den Aspekt einer emotionalen, persönlichen Ansprache ernst zu nehmen. Gerade bei den vertiefenden Begleitseminaren sollen Möglichkeiten des „Selbermachens“ statt der „gefühlten Machtlosigkeit“ vermittelt werden.

Einen informativen Anspruch umsetzen

Wo können kleinteilige Projektansätze eine nachhaltige Wirkung anregen? Welche Methoden und Techniken der solidarischen Entwicklungszusammenarbeit sind übertragbar? Wie können Erfahrungen der hiesigen Nachhaltigkeitsprojekte als Anregungen für die Entwicklungszusammenarbeit genutzt werden?

Einen vernetzenden und unterstützenden Effekt haben

Mit der Web-Plattform wird ein Kooperationsangebot geschafft, das für die beteiligten Projektpartner kein großer zusätzlicher Zeitaufwand sein darf, welches für die eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzbar sein muss und dessen eigentlicher Mehrwert darin besteht, sich gemeinsam einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren, statt gegenseitig um Aufmerksamkeit und Spendenmittel zu konkurrieren.

Zielgruppen

Menschen aller Altersgruppen, insbesondere Kinder und Jugendliche, Migrant_innen, Multiplikatoren und Interessierte für eine solidarische Welt. Das Programm soll den Menschen die Berührungsängste vor diesen Themen nehmen und konkrete Anregungen und Einstiegshilfen bieten für ein eigenes Engagement durch Mitarbeit in Projektgruppen durch z.B. ehrenamtliches Engagement. Wir wollen die Teilnehmer zum Mitmachen animieren, Eigeninitiative wecken und zum Handeln aktivieren.